Über mich 

Das bin ich

Ich bin Jahrgang 1958, verheiratet, Vater von drei erwachsenen Söhnen und arbeite derzeit als Klinikseelsorger in einer psychiatrischen Klinik in Süddeutschland.

Die Verfassung der Seele und ihre Wirkung im Gesamtorganismus des Individuums Mensch beschäftigt mich als katholischer Theologe sehr. Ich möchte Menschen dabei unterstützen, zu den Quellen ihrer Kraft zurück zu finden, wenn diese verschüttet, abgeschnitten oder ausgetrocknet wurden.

Ein Mensch kann sich heute leicht verlieren, weil er kaum noch in Strukturen eingebunden ist. Die Herausforderung, sich unablässig neu zu erfinden, kann irgendwann über die Kräfte gehen.
Ich selber suche immer wieder den spürbaren Kontakt zum Boden, auf dem ich gerne barfuß stehe und den spürbaren Kontakt zum fließenden Atemstrom.

Die Entwicklung zu einer erwachsenen Persönlichkeit hat mich 19 Jahre lang als Diözesanreferent für Männerarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bewegt. Unter der Rubrik Männerarbeit finden Sie mehr dazu. Mir ist wichtig, dass spirituelle oder selbsterfahrungsorientierte Angebote zur persönlichen Entwicklung und Reifung wirksam sind. Daher bevorzuge ich mehrtägige Pilgeraktionen auf dem Jakobsweg, Besinnungstage im Südsinai oder die Einjährige Forschungsreise Mannsein mit sieben Seminarwochenenden im Laufe eines Jahres mit intensiven Elementen aus der Leibarbeit. Der beseelte Körper, der Leib in seiner atmenden Pulsation, ist spürbarer Ausdruck der momentanen Lebendigkeit eines Menschen. Atembewusstsein ist Grundlage meiner Spiritualität.

Unter den Therapieformen habe ich mich bewusst für die Gestalttherapie entschieden, wie sie vom Symbolon-Institut für Gestalttherapie in Nürnberg gelehrt wird. Gestaltberatung und Gestalttherapie unterstützen Ratsuchende wirksam dabei, Störungen in Kontakt- und Kommunikationsprozessen zu erkennen und neue Kommunikationsformen oder Verhaltensweisen in der Sitzung auszuprobieren.


Meine Leidenschaften.  

Ich bin leidenschaftlicher Musiker. Die Vielfalt ist mir wichtiger als die Perfektion. So spiele ich Trompete und Gitarre derzeit aktiv, weiß aber auch mit dem Altsaxophon, der Djembe und der Stimme umzugehen.

Fotografie gehört auch schon viele Jahre zu meinen Interessen.

 

Inspiration 

Die Natur ist mir Quelle und Lebensschule. Die Natur bewertet nicht. Alles ist, wie es ist. Alles darf sein, wie es ist. Das ist durchaus auch heftig und zerstörerisch. Sonnenschein wärmt und verbrennt. Regen nährt, reinigt und überschwemmt. Wind erfrischt in der Brise und verwüstet im Sturm.

Eine andere Inspiration ist für mich die Bibel. Die Erlebnis- und Entwicklungsgeschichten von Männern wie Abraham, Moses, David, Elija und besonders des Mannes Jesus aus Nazareth beschäftigen mich immer wieder. Ich erlebe sie auch als wirksame Anregung für intensive Gespräche auf den Reisen mit Männern.